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Anlage 7

Bildung und Teilhabe

Die nachfolgenden Ausführungen zu „Bildung und Teilhabe“ treffen sowohl für Schulen und Kindertagesstätten zu.

Auf die Familien kommen mit der Einschulung ihrer Kinder und Jugendlichen u.U. erhebliche finanzielle Kosten zu, die u.a. bei einer Erstausstattung mit dem erforderlichen „Persönlichen Schulbedarf“ entstehen und auch, soweit die Schule/Kindertagesstätte einen Mittagstisch anbietet, einen Kostenbeitrag der Eltern erfordern. Weitere Kosten könnten entstehen durch Ausflüge, mehrtägige Klassen- und Kitafahrten usw.

Hier hilft das „Bildungs- und Teilhabepaket“ des Bundes weiter.

Zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets zählen:

  • eintägige Schul- und Kita-Ausflüge
  • mehrtägige Klassen- und Kita-Fahrten
  • der persönliche Schulbedarf
  • die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zur Schule
  • Lernförderungen
  • die Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in Schule oder Kindertageseinrichtungen
  • die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft.

Diese Leistungen können als Geld- oder Sachleistungen gewährt werden. Durch die Sachleistungen wird sichergestellt, dass die Kinder individuell gefördert werden können. Das Kind kann Teilhabeangebote in Anspruch nehmen unter der Voraussetzung, dass der Anbieter geeignet ist und das Angebot den für die Teilhabeleistung vorgesehenen Zweck erfüllt.

Anträge auf diese Hilfen sind beim Kreis Pinneberg und grundsätzlich vor den Beginn der einzelnen Hilfe zu stellen und der Antragsteller muss dafür Sorge tragen, dass eine entscheidungsfähige Bescheinigungen dem Antrag beiliegen. Damit ist gemeint, einem Antrag auf „Persönlichen Schulbedarf“ zum Beispie,l muss immer eine Bescheinigung der Schule über den tatsächlichen Schulbesuch mit dem Datum der Einschulung beigelegt werden. Entsprechend is auch allen anderen Hilfearten zu verfahren.

Anlage 7a erhält Informationen zur BuT - Leistung „Persönlicher Schulbedarf“

Anlage 7b liefert das entsprechende Antragsformular für diese Hilfen (kann auf der Internet-Seite des Kreises heruntergeladen werde)

Ergänzung zu 7: „Leistungen für Bildung und Teilhabe“

  1. Soweit darauf Anspruch besteht, ergeht nach Antragsstellung ein Bescheid an den Empfänger der Leistung.
  2. Hat der Antragsteller/ die Antragsstellerin bereits einen Ausweis (rote/grüne Karte) und verfügt über ein Bankkonto wird der Betrag auf das Konto des Leistungsempfängers überwiesen.
  3. Hat der Antragsteller/ die Antragsstellerin noch keinen Ausweis (rote/grüne Karte) und erhält somit bis auf weiteres Barleistungen, werden auch diese Leistungen für Bildung und Teilhabe nur bar ausgezahlt.
  4. Konkret bedeutet dies, der Barscheck muss dann immer beim Fachdienst Soziales Zimmer 2224 in Elmshorn abgeholt werden und ist dann anschließend an der Kreiskasse einzulösen.
anlage_7.txt · Zuletzt geändert: 10.01.2016 20:04 von havelock